Jana auf Reisen!



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und ich bin doch ein Cannibale!

Raus aus der Abgeschiedenheit der Marlborough Sounds und reins ins tosende Leben der Hauptsadt Wellington...jaja. das hab ich mir so gedacht. Nachdem mich das Wassertaxi in Picton abgestezt hatte und ich einen riesen ZivilisationsSchock bekam, entschied ich mich doch eher einer alten Maori-tradition zu fröhnen und Knochen zu schnitzen. genau. KNOCHEN. Wal und Rinderknochen. Ich war eine Woche kang bei Norman Clark – dem wohl weltbesten Maoriknochenschnitzer dieser Zeit. Norman ist 65, ist so voller Weisheit und Leben und Fröhlichkeit. ** Ich habe Knochen geschabt, gekocht und bearbeitet. Diese Woche gehört sicher zu den beeindruckendsten Erfahrungen, die ich je gemacht habe. Ich habe all seine Maoribücher studiert, und anstatt für meine Unterkunft und Mahlzeiten hart zu arbeiten haben wir bis in die Morgende geredet, philosophiert. Ich habe ihn Löcher ins Gehirn gefragt... Und ich habe versucht mein Gehirn dazu zu annimieren so viel wie möglich aufzunehmen, zu merken. Ich habe nun auch einen eigenen Knochenanhänger. "Ngatea". Ich werde ständig darauf angesprochen, da es nichts bekanntes ist, jedoch aber an dem Houraki Stamm orientiert und natürlich selbst entworfen. Ngatea beschützt mich und ist einfach dufte....

Ach, wenn Artmann nur wüsste, dass er und seine Kannibalen einfach überall sind.... Bilder
29.7.07 01:48





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